Der Anfang zum Projekt "Osnabrück/Straßen/Models" Part III

Es hat ja auch seine Vorteile, für einen Friseur zu arbeiten

 

„Suche Stylisten, der Lust hat mich bei meinem Fotoprojekt zu unterstützen. Es wird auch gerne mal um 4 Uhr morgens losgehen“

 

Einen Zettel mit diesem Text habe ich in den Aufenthaltsraum des BAJACs gehängt.

Toby meldete sich bei mir.

 

Da wusste er mit Sicherheit noch nicht, auf was er sich eingelassen hat…

 

Aus einem Projekt-Shooting mit Janaki

 

Hairstylist war also on Board. Fehlt noch ein Make Up Artist.

 

Über Bekannte bin ich dann an die zauberhafte Jennifer Drack gekommen.

 

Sowohl Jennifer als auch Toby haben für mich kostenlos gearbeitet.

Und das zu jeder erdenklichen, unchristlichen Zeit.

Das finde ich noch heute super cool von den beiden und ich bin dafür auch wirklich sehr dankbar.

 

Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber an dieser Stelle muss ich doch noch  einmal anmerken, dass auch meine Models alle ohne Gage vor meiner Kamera standen / lagen / saßen.

Auch dafür an alle einen herzlichen Dank!

 

Geld gab es also nicht, allerdings arbeite ich bei solchen Aufnahmen immer so, dass die Models und auch mein Team jeweils eine CD mit den fertigen Fotos zur freien Verfügung bekommt. Das nennt man dann neudeutsch TfP (time for prints).

 

Jennifer hat sich zwischenzeitlich, berufsbedingt, leider aus dem Projekt ausgeklingt.

Toby ließ sich daraufhin zum Thema Make Up schulen. Somit arbeite ich nur noch mit Toby für das Projekt. Aber dies nur am Rande.

 

Die Suche nach Models fiel nach ein paar Shootings leicht, da sich die meisten Mädels durch Mund-zu-Mund-Propaganda oder wegen der Fotos auf Facebook bei mir gemeldet haben. Dabei gab es durchaus auch Frauen, die weite Wege nach Osnabrück auf sich nahmen, nur um mit mir zu fotografieren. Die Models kamen zum Beispiel aus Darmstadt, Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Dortmund, usw.

 

Das freut einen dann schon, denn das empfinde ich als eine große Anerkennung der Arbeit und Leistung des gesamten Teams.

 

Gleichwohl ich diese Serie seit 2012 fotografiere, habe ich noch so viele Ideen und begeistere mich noch immer für dieses Projekt. Es macht einfach irrsinnig viel Spaß.

 

Nun gibt es eine erkleckliche Anzahl feiner und gelungener Fotos.

Was soll damit eigentlich passieren?

 

Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

 

Dranbleiben…

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0